Zen im europäischen Kontext
Ein Retreat zum interreligiösen Dialog
Mit Prof. Michael von Brück
Seit dem 19. Jh.wird die Behauptung aufgestellt, dass Buddhismus und Christentum unvereinbar sind, weil der Buddhismus Nicht-Ich, eine negative Haltung zur Welt und „Selbsterlösung“ repräsentiere, während im Christentum die Würde der Person, die Bejahung der Weltverantwortung (Nächstenliebe) und die Erlösung durch die Gnade Gottes den Menschen von Überforderung befreie.
Das Seminar wird – neben Meditationspraxis und kurzen Vorträgen zum Zen – prüfen, was mit der Aussage gemeint ist und ob nicht Buddhismus und Christentum in ihrer Wechselbeziehung viel tiefere Gemeinsamkeiten aufweisen, als meist angenommen.
Kurssprache: Deutsch mit Übersetzung ins Englische

